PFINGSTEN 2026- Ein anderer kosmischer Blick

 

PFINGSTEN - Ein anderer kosmischer Blick.



Wer sich auch nur ein wenig mit der Bibel auseinandergesetzt hat, weiß, dass Pfingsten (von griechisch πεντηκοστὴ ἡμέρα pentēkostē hēméra, deutsch ‚fünfzigster Tag‘; lat. Dominica Pentecostes) ein christliches Fest ist. Der Festinhalt ist die Sendung des Geistes Gottes zu den Jüngern Jesu und seine bleibende Gegenwart in der Kirche.
 Ikonografisch wird Pfingsten auch Aussendung des Heiligen Geistes oder auch Ausgießung des Heiligen Geistes genannt. Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot‚ zum Tag des Fünfzigsten‘) in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1–41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden.

Die versammelten Jünger werden vom Heiligen Geist erfüllt: „Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ – Apg 2,1–4 EU’

Angehörige zahlreicher nichtjüdischer Völker („Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und -Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, […] Kreter und Araber“) wundern sich, dass jeder von ihnen die Jünger in seiner Muttersprache reden hören und verstehen kann, obwohl die Jünger doch Galiläer sind; Apg 2,7–11 EU. Diese scheinbar willkürlich zusammengestellte Völkerliste basiert auf ursprünglich babylonischer astrologischer Geographie, die traditionell jedem Land ein Tierkreiszeichen zuwies.

 

Nun habe ich mich gefragt: Was könnte uns der Heilige Geist heute, Pfingsten 2026, vermitteln? Was kann es sein, was uns Weltbürger einander besser verstehen lässt? Wird es möglich sein, dass der Kosmos, das unendlich große geistige Reich, aus dem jeder schöpfen und sich bedienen kann, um sich geistig zu bereichern, dazu beiträgt und dann vor allem wie?

 Der Mensch ist schnell geneigt das Negative hervorzuheben, auch die Zunft der AstrologInnen kann sich davon nicht befreien, weil sie sich ja ‚als Vorwarner allen Unheils‘ sehen, ‚schließlich gibt es ja diesen und jenen Spannungsaspekt im Horoskop‘. Klar, die Welt darf man anderseits, erst recht aktuell, nicht nur aus eine rosarote Brille betrachten, dass wäre grob fahrlässig. Dennoch braucht es gerade in solchen Zeiten wie diese Berichte, die ein Mensch doch auch Hoffnung spenden kann. Dies nicht zu tun, wäre genau so fahrlässig. Wenn man die geistige Welt nicht mit gute Gedanken speist, muss man sich nicht Wundern, dass alles nur noch Defizitorientiert betrachtet und deshalb nur das Negative über uns hernieder kommen wird! Das muss einen bewusst werden. Es ist daher nicht immer wichtig was uns die Sterne erzählen, sondern wichtig ist es, was wir die Sterne zu vermitteln wissen!
 Also schauen wir doch mal besonders auf etwas Pfingstpositives. Allerdings werde ich mich dabei nicht auf alle möglichen Aspekte stürzen und auch nicht auf die traditionelle Art der Horoskopdeutung zurückgreifen, sondern auf ein paar bestimmte Planetenpositionen und Annäherungen zurückgreifen. Ausgegangen bin ich dabei von Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, mit Jerusalem, der Stadt, die als Schmelztiegel der Religionen gilt, als zentralem Ort, zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs 05:41:35h/EET-S.

 Der Aszendent befindet sich auf 02°58 im Tierkreiszeichen Zwilling. In der sabische Symbolsprache handelt es sich um Phase 62 und wird folgendermaßen beschrieben: ‘Sankt Nikolaus füllt heimlich Strümpfe, die vor dem Kamin hängen.’ (Anm: Ist es das, was uns der Heilige Geist vermitteln möchte?) Siehe da: Der Schlüssel zum Verständnis folgt in dem Sinne völlig nachvollziehbar, denn sie lautet: ‘Vertrauen in geistigen Segen wird Belohnt.‘ und bezieht sich auf die spirituellen Segnungen, die zu dem ‚Reinen im Herzen‘ kommen, dessen Bewusstsein dem des kleinen Kindes ähnlich geworden ist. Polarisiert von eifrigen Erwartungen und dem Glauben an die Existenz himmlischer Mächte, erlebt das reine Bewusstsein, das noch nicht durchs Ego und rationalistische Argumen-tationen erstarrt ist, die konkrete Offenbarung dessen, was es sich vorgestellt hat. In diesem Symbol wird Sankt Nikolaus heimlich tätig. Die Geschenke aus einer imaginierten und lebhaft vorgestellten geistigen Welt dürfen vom rationalen Intellekt nicht unmittelbar untersucht werden. Der künftige Hellseher wird geheißen, nicht gerade und intensiv auf das, was er zu ‚sehen‘ beginnt, zu blicken; stattdessen sollte er quasi seitlich hinschauen, da bei scharf konzentriertem Denken das Gesehene verschwände.

 Zusammengefasst: ‚Um den neuen Segen aus dem geistigen Reich (von oben) zu empfangen, aus dem Überbewussten, sind vor allem Vertrauen, Glauben und Reinheit des Herzens notwendig und ein normales Verständnis, also ein Zustand der UNSCHULD.‘

 Gleichzeitig weist uns diese kosmische Botschaft in Form des Transneptuners Poseidon (Position 16°32 Skorpion, Bedeutung: Geist, Idee) auf ‚Das Gesicht eines Mädchens, das zu lächeln beginnt‘ hin (Phase 226) und will damit ‚Das leiden-schaftliche Begehren nach neuen Erlebnissen‘ zum Ausdruck bringen. Es möchte uns mitteilen, dass der Glaube an das Leben und an andere Menschen uns befähigt, auf Beziehungen zuzu-gehen, mit allem, was unsere Sinne fesselt und unsere Vorstellungskraft erregt. Das Lächeln ist vielleicht eine einzigartig menschliche Geste, weil es bewusstes Annehmen einer Beziehung bedeutet, also eine Entscheidung ausdrückt. Das Tier dagegen wird getrieben von unbewussten Instinkten, zumindest solange es in der Natur lebt. Es ist nicht frei, sich zwischen Liebe und Hass zu entscheiden. Kurz gefasst geht es darum, dass dieses Symbol eine Serie von Reaktionen auf menschliche Erlebnisse leitet und eine große GEFÜHLSWÄRME zeigt.

 Ein letztes Beispiel möchte ich noch folgen lassen: den von mir vor ein paar Jahren kreierten arabischen ‚Magdalenen-‘Punkt. Diesen habe ich damals entwickelt aus der Feststellung heraus, dass es allen möglichen Planeten, Asteroiden und andere sensitive Punkte auf astrologischer Ebene gibt, aber keinen, an den man sich sozusagen klammern kann, wenn man in eine unangenehme Situation, bzw. Krise gerät. So verkörpert dieser Punkt Tugenden, die der biblischen Figur „Magdalena“, der Frau, die oft an der Seite des Christus erwähnt wird, zugesprochen werden: Liebe, Glaube und Hoffnung. (Der sensitive Magdalenenpunkt im Horoskop – 2019, Eigenverlag)

Dieser Magdalenenpunkt steht im Pfingsthoroskop auf 02°33 Skorpion: ‚Ein zartes Parfümfläschchen ist zerbrochen, Duft strömt aus‘. Es geht bei dieser symbolischen Zeile um Folgendes: ‚Die ‚Zufälligkeit‘ von Gelegenheiten, die ein Drängen, sich von der Vergangen-heit loszureißen, deren Erinnerungen noch lieb und intensiv sind.‘ Näher erläutert heißt das: ‚Ein neues und umfassenderes Verständnis verlangt gewöhnlich das Opfer von etwas, das einer geringeren Art des Lebens und Empfindens Lieblichkeit und Duft verleihen hat. Alte Empfindungen werden lebendig, selbst wenn man in einen neuen, weiteren Erfahrungsbereich übergeht. Alte Beziehungen möchten zurückbleiben, jedoch die Erinnerung an ihre wesentlichen Augenblicke bleibt bestehen, vielleicht sehr intensiv und nostalgisch.‘

Zusammengefasst will uns das alles mitteilen, dass zu dem Erregenden Neues sich die Erinnerung an die Anmut der Vergangenheit, die man AUFGEGEBEN hat, gesellt.

 Zum Schluss gibt es noch eine zuerst versteckte Botschaft der besonderen Art zu vermelden. Der wird erst bei genauerem Hinschauen sichtbar: Im Pfingsthoroskop ist ein Drache vorhanden. Ein Drache, der nicht bekämpft, sondern ‚Michaelisch‘ erkämpft werden will.
 Es stellt quasi einen geistigen Aufruf zur Umkehr und zur Vernunft dar. Dabei soll die Oppositionsachse Apollon/Mars als Antrieb fungieren: Es geht dabei vor allem darum, sich auf großzügige Handlungsweisen und friedliche, händlerische und/oder wissenschaftliche Tätigkeiten zu besinnen und nicht auf das vorherrschende Gegeneinander. Getragen werden diese Impulse durch Venus einerseits und den Mondknoten in Fische anderseits: Also um die Umsetzung zu angenehmen Verbindungen. Dieser Drachen ruft dazu auf, dass die Welt sich rückbesinnen soll auf Zusammenarbeit und Frieden, auf eine friedliche Gesellschaft.

Stellen wir uns dem Neuen, was uns entgegenkommt, aber so, dass darin die positiven Werte der Vergangenheit Platz finden. Lasst uns, die Völker dieser Welt, im Sinne der Pfingstbotschaft aufeinander zugehen und versuchen, uns im gegenseitigen Respekt und in Achtung zu verständigen.

Ist es wirklich das, was uns der Konjunktionsdeutung Uranus/Admetos/ Sonne/Aszendent verkünden will: Bruchartige Trennungen, Erschütterungen und Mord, plötzlicher Abbruch der Beziehungen zu anderen, begleitet von Explosionen und Lebensgefahr? Oder ist es eine bruchartige Umschwung, ein Erdbeben gleich, welches damit gemeint ist und die Weichen auf ein anderes, friedvolles Denken und Handeln stellen kann? Packen wir die Gelegenheit doch beim Schopfe, ergreifen wir diese einmalige Chance, von dem die Geisteswelt Pfingsten 2026 nämlich auch spricht. Noch ist es nicht zu spät.

Das war, denke ich mal, eine zwar kurzgefasste, aber doch andere, astrologische Interpretation. Euch trotz allem ein frohes Pfingstfest gewünscht!

Hendrik J. W. Woorts
Pfingsten 2026, D-Kleinmachnow

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