Johanni 2026-Der Markusströmung und die Hierarchien der Engel im Horoskop
Johanni
Der Markussströmung und die Hierarchien der Engel im Horoskop
Abweichend von den vielen andersgearteten, „populären“ und teilweise ‚sensationslüsternden‘ astrologischen Deutungen, möchte ich hier ein religiöses Motiv in den Mittelpunkt stellen: den Johannitag. Was ich allerdings hier verkürzt darstelle, wird in meine Schrift ‚Vier Quadranten, viele Horizonte‘ - Geistesströmungen im Horoskop als Erkenntnisfaktoren des individuellen Daseins’, dessen Fertigstellung für Herbst 2026’ geplant ist, selbstverständlich umfassender dargestellt.
Wikipedia schreibt über Johannitag, 24. Juni folgendes: „Der Johannistag (auch Johanni, in der Vergangenheit ‚Sommerweihnacht‘) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers. Der Termin steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden sommerlichen Sonnenwende, wie das Weihnachtsfest Bezug zur Wintersonnenwende am 21. Dezember hat (in der Nordhemisphäre). Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag vom 23. auf den 24. Juni. Verknüpft ist der Tag auch mit Festen im Zusammenhang mit der Sommersonnen-wende und Brauchtümern wie dem Johannisfeuer, wie auch als besonders günstige Zeit für das Sammeln von Kräutern und Lostag im Zusammenhang mit Bauernregeln.
In der Südhemisphäre steht die Johannisnacht in Bezug zur Wintersonnenwende und oft weiterer lokaler Traditionen, wobei das wärmende und symbolisch reinigende Johannisfeuer eine besonders wichtige Rolle spielt.“
Oder in Steiners Worte aus GA 223 - Der Jahreskreislauf als Atmungsvorgang der Erde und die vier großen Festeszeiten: ‚„Und gehen wir im Jahreslauf, ich möchte sagen, in der Atmung der Erde weiter, dann finden wir, wie im Juni die Erde den dritten Zustand hat. Die Erde hat an dem Fleck, den wir jetzt beobachten, ganz ausgeatmet. Das ganze Seelenhafte der Erde ist in den kosmischen Raum hinaus ergossen, das ganze Seelische der Erde ist dem kosmischen Raum hingegeben. Das Seelenhafte der Erde durchtränkt sich mit der Kraft der Sonne, mit der Kraft der Sterne. Der Christus, der mit diesem Seelenhaften der Erde verbunden ist, vereinigt auch seine Kraft mit der Sternenkraft und der Sonnenkraft, die da fluten in dem an das kosmische All hingegebenen Seelenhaften der Erde. Es ist Johanni, es ist Johannizeit. Die Erde hat voll ausgeatmet. Die Erde zeigt in ihrer äußeren Physiognomie, mit der sie hinausblickt zum Weltenall, nicht ihre eigene Kraft, wie sie sie in sich zeigte zur Wintersonnenwende, die Erde zeigt auf der Oberfläche die rückstrahlende Kraft der Sterne, der Sonne, alles dessen, was kosmisch außer ihr ist (..).
Die vier Evangelisten
Neben Johannes möchte ich hier ebenfalls die anderen Evangelisten nennen, die im Zusammenhang der „Geistesströmung der Evangelisten“ und dessen Rolle in der Astrologie spielen: Die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, die als Autoren der vier biblischen Evangelien gelten, werden in der christlichen Ikonografie seit dem 4. Jahrhundert durch vier geflügelte Symbole dargestellt. Die häufigste Zuordnung seither lautet: Ein Mensch versinnbildlicht Matthäus, der Löwe Markus, der Stier Lukas und der Adler Johannes. Diese vier Evangelisten verbergen sich jeweils hinter den vier Horoskopquadranten und werden ‚Evangelisten-strömungen‘ genannt.
Geistesstesströmungen und astrologischen Quadranten
Geistesstesströmungen und astrologischen Quadranten
Die Verbindung von Geistesströmungen und astrologischen Quadranten zeigt, welche innere Ent-wicklungsrichtung ein Mensch verfolgt, welche seelischen oder geistigen Kräfte ihn prägen und in welchem Lebensbereich diese Kräfte am stärksten wirken. Die Quadranten geben den Ort der Energie an, die Geistesströmungen den Charakter dieser Energie. Im überpersönlichen Sinne, kann man mit den Geistesströmungen eine Art Tagesqualität ermitteln, zum Beispiel für den Johannitag.
Der Blick auf das Tageshoroskop, lässt einen dann aber schnell feststellen, dass nicht die Johannes-strömung sich als dominant erweist, sondern die Markusströmung tonangebend ist. Diese Einschätzung lässt sich quantitativ durch die Planeten, bzw. sensitiven Punkte Anzahl im 1. Quadranten feststellen, und bietet aus astrologischer Sicht eine interessante Synthese: Es herrscht eine kosmische Dynamik vor, in der Feuer, Wille, Mut und Inkarnation (Markus/Löwe) durch die höhere geistige Sonnenkraft des Johannes/Adlers/Skorpions inspiriert oder „überstrahlt“ werden.
Wenn die Markusströmung vom Johannislicht angeführt wird, wird zugleich der Wille vom Geist erleuchtet, denn man findet darin durch Markus den Willen und durch Johannes den Geist. Somit erklärt sich, dass der Wille (Markus) geführt, geklärt und erhoben wird durch das Johannislicht (Johannes). Ein weiteres Motiv zum Johannitag ist das Feuer (daher der Brauchtum des Feuer-springens). In diesem Zusammenhang wird das Feuer nicht destruktiv, sondern schöpferisch, denn ohne Führung kann Feuer impulsiv sein und mit dem Johannislicht wird es bewusst, zielgerichtet. Herzgeleitet und gleichzeitig kosmisch eingebettet
Da der 1. Quadrant in Verbindung mit Geburt, Inkarnation, dem Durchbruch des Willens und dem Auftreten des Individuums in der Welt steht, findet man hier eine Übereinstimmung mit der Markusströmung, die von Löwe, dem Feuer des Herzens, der Mut, der Tatkraft und die Verkörperung des Christus‑Willens, geprägt ist. Der Johannistag (24. Juni) liegt kurz nach der Sommersonnenwende, dem Moment maximaler Sonnenkraft. In der christlich‑esoterischen Tradition (besonders bei Steiner) bedeutet das: Die Sonne steht am höchsten Punkt, daher ist das Licht maximal, was wiederum zur Folge hat, dass dieser Tag als der längste Tag des Jahres gilt. In Joh 3,30 heißt es: „Der Mensch soll ‚abnehmen‘, damit der Geist zunehmen kann“. Somit kann man den Johannitag als ein Fest der Reinigung, Erleuchtung und der geistigen Schau bezeichnen, denn Johannes entspricht astrologisch dem Adler, der höheren Form des Skorpions, was Transzendenz, geistige Tiefe und Wandlung ermöglicht.
Indem der 1. Quadrant zu einem geistig geführten Inkarnationsprozess wird, wobei die Markuströmung die Kraft in die Welt bringt und, die Johannesströmung ihr Richtung und Sinn gibt, kann der Gesamtsinn des diesjährigen Johannistags deshalb nur lauten:
Wenn der Krebs (insbesondere in Verbindung mit der ihm in der traditionellen oder esoterischen Astrologie zugeordneten Engelshierarchie der Cherubim) dominant im Horoskop ist, verstärkt dies tiefe emotionale Intelligenz, starke Intuition und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Schutz, Harmonie und familiärer Bindung.
Ich möchte die zentralen Wirkungen dieser gebündelten Energie hier kurz zusammenfassen: Auf der gefühlsbetonten Ebene der emotionalen Tiefe und Sensibilität (Wasserzeichen) wird die Wahrnehmung stark von Emotionen, Stimmungen und der Intuition geleitet. Wie der Krebs eine harte Schale hat (Schutzpanzer), besitzen Betroffene oft einen emotionalen Schutzwall, um sich vor Verletzungen in ihrer verletzlichen Innenwelt zu bewahren. Vielleicht wird jemand an diesem Tag sein empathisches Vermögen bewusster als sonst und spürt die Bedürfnisse anderer, oft noch bevor diese ausgesprochen werden, und ermöglicht es, tief in das Seelenleben ihrer Mitmenschen einzufühlen (schön wäre es!).
Die Cherubim stehen der Menschheit am 24. Juni als Begleiter zur Seite, um mit höherer Wahrheit Schutz zu bieten. Wir, die Menschheit, sollten uns darauf besinnen und sie nutzen.
Anthroposophische Bewusstseinspunkte im Horoskop - eine neue Perspektive
Der Blick auf das Tageshoroskop, lässt einen dann aber schnell feststellen, dass nicht die Johannes-strömung sich als dominant erweist, sondern die Markusströmung tonangebend ist. Diese Einschätzung lässt sich quantitativ durch die Planeten, bzw. sensitiven Punkte Anzahl im 1. Quadranten feststellen, und bietet aus astrologischer Sicht eine interessante Synthese: Es herrscht eine kosmische Dynamik vor, in der Feuer, Wille, Mut und Inkarnation (Markus/Löwe) durch die höhere geistige Sonnenkraft des Johannes/Adlers/Skorpions inspiriert oder „überstrahlt“ werden.
Wenn die Markusströmung vom Johannislicht angeführt wird, wird zugleich der Wille vom Geist erleuchtet, denn man findet darin durch Markus den Willen und durch Johannes den Geist. Somit erklärt sich, dass der Wille (Markus) geführt, geklärt und erhoben wird durch das Johannislicht (Johannes). Ein weiteres Motiv zum Johannitag ist das Feuer (daher der Brauchtum des Feuer-springens). In diesem Zusammenhang wird das Feuer nicht destruktiv, sondern schöpferisch, denn ohne Führung kann Feuer impulsiv sein und mit dem Johannislicht wird es bewusst, zielgerichtet. Herzgeleitet und gleichzeitig kosmisch eingebettet
Da der 1. Quadrant in Verbindung mit Geburt, Inkarnation, dem Durchbruch des Willens und dem Auftreten des Individuums in der Welt steht, findet man hier eine Übereinstimmung mit der Markusströmung, die von Löwe, dem Feuer des Herzens, der Mut, der Tatkraft und die Verkörperung des Christus‑Willens, geprägt ist. Der Johannistag (24. Juni) liegt kurz nach der Sommersonnenwende, dem Moment maximaler Sonnenkraft. In der christlich‑esoterischen Tradition (besonders bei Steiner) bedeutet das: Die Sonne steht am höchsten Punkt, daher ist das Licht maximal, was wiederum zur Folge hat, dass dieser Tag als der längste Tag des Jahres gilt. In Joh 3,30 heißt es: „Der Mensch soll ‚abnehmen‘, damit der Geist zunehmen kann“. Somit kann man den Johannitag als ein Fest der Reinigung, Erleuchtung und der geistigen Schau bezeichnen, denn Johannes entspricht astrologisch dem Adler, der höheren Form des Skorpions, was Transzendenz, geistige Tiefe und Wandlung ermöglicht.
Indem der 1. Quadrant zu einem geistig geführten Inkarnationsprozess wird, wobei die Markuströmung die Kraft in die Welt bringt und, die Johannesströmung ihr Richtung und Sinn gibt, kann der Gesamtsinn des diesjährigen Johannistags deshalb nur lauten:
Tatkraft wird zu Opferkraft. Mut wird zu Hingabe.
Wille wird zu Liebe.
Tierkreiszeichen und Engelshierarchien
Während die Quadranten hier auf die vier Evangelisten verweisen, zeigen die zwölf Tierkreiszeichen auf die Engelhierarchien, auch das mag für den einen oder anderen Horoskopbetrachter ein ungewohntes Bild sein. In entgegengesetzter Richtung als der Lauf der Planeten im Horoskop, führen die Hierarchien vom Tierkreiszeichen Fische (Mensch) über Wassermann (Angeloi/Engel) bis hin zu der höchsten Stufe der Hierarchie, zum Ur-Anthropos, Christus in Widder. Ich habe sie in dem von mir im Horoskop zusätzlich einmontierten Ring der Hierarchien dargestellt. Somit wird hier auch wiederum eine quantitative Dominanz sichtbar, die sich dementsprechend interpretieren lässt. Ich kam zu dem Ergebnis, dass an diesem Johannitag die Hierarchie des Cherubim in Krebs tonangebend ist. Wenn der Krebs (insbesondere in Verbindung mit der ihm in der traditionellen oder esoterischen Astrologie zugeordneten Engelshierarchie der Cherubim) dominant im Horoskop ist, verstärkt dies tiefe emotionale Intelligenz, starke Intuition und ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Schutz, Harmonie und familiärer Bindung.
Ich möchte die zentralen Wirkungen dieser gebündelten Energie hier kurz zusammenfassen: Auf der gefühlsbetonten Ebene der emotionalen Tiefe und Sensibilität (Wasserzeichen) wird die Wahrnehmung stark von Emotionen, Stimmungen und der Intuition geleitet. Wie der Krebs eine harte Schale hat (Schutzpanzer), besitzen Betroffene oft einen emotionalen Schutzwall, um sich vor Verletzungen in ihrer verletzlichen Innenwelt zu bewahren. Vielleicht wird jemand an diesem Tag sein empathisches Vermögen bewusster als sonst und spürt die Bedürfnisse anderer, oft noch bevor diese ausgesprochen werden, und ermöglicht es, tief in das Seelenleben ihrer Mitmenschen einzufühlen (schön wäre es!).
Die Cherubim stehen der Menschheit am 24. Juni als Begleiter zur Seite, um mit höherer Wahrheit Schutz zu bieten. Wir, die Menschheit, sollten uns darauf besinnen und sie nutzen.
Anthroposophische Bewusstseinspunkte im Horoskop - eine neue Perspektive
Als letzte Interpretation möchte ich die sabäischen Bedeutungen von zwei sogenannten arabischen Punkten, die es bisher so noch nicht gegeben hat und deshalb hier eine öffentliche Premiere erlebt, erwähnen. Es handelt sich hier um anthroposophisch basierte ‚Bewusstseinspunkte‘: Der ‚Pars Libertas’, als beweglicher Bewusstseinspunkt der Freiheit auf 13°08‘ in Stier: „Ein Träger schleppt schwere Gepäckstücke“ – es handelt sich dabei ‚um die Eigenmobilisierung zum Nutzen der Gesellschaft‘.
Als zweiten Bewusstseinspunkt möchte ich euch den sogenannten ‚Pars Steiner‘ vorstellen. Dieser Punkt steht fix auf 07°03‘ in Löwe und ist als die Summe aus der von mir verwendeten Planeten- und sensitiven Punkte-Positionen aus dem Horoskop Rudolf Steiners zu verstehen. Ich war selber überrascht als ich das Ergebnis der Position im Zusammenhang mit der sabäischen Symbolik las: ‚Die Sternbilder leuchten hell am nächtlichen Himmel‘. Schlüssel: ‚Die Macht grundlegender spiritueller Werte, die sich auf die den Menschen gemeinsame Menschlichkeit und alle unveränderlichen Archetypen beziehen’. Lasse diese Bewusstseinspunkte einfach wirken.
Als zweiten Bewusstseinspunkt möchte ich euch den sogenannten ‚Pars Steiner‘ vorstellen. Dieser Punkt steht fix auf 07°03‘ in Löwe und ist als die Summe aus der von mir verwendeten Planeten- und sensitiven Punkte-Positionen aus dem Horoskop Rudolf Steiners zu verstehen. Ich war selber überrascht als ich das Ergebnis der Position im Zusammenhang mit der sabäischen Symbolik las: ‚Die Sternbilder leuchten hell am nächtlichen Himmel‘. Schlüssel: ‚Die Macht grundlegender spiritueller Werte, die sich auf die den Menschen gemeinsame Menschlichkeit und alle unveränderlichen Archetypen beziehen’. Lasse diese Bewusstseinspunkte einfach wirken.
Mehr zu den Bewusstseinspunkten wird zu erfahren sein aus meiner Schrift : "Bewusstseinspunkte im Kosmogramm - eine Alchemie des Geistes in Tierkreiszeichen und Häusern" Herbst 2026.
(C) Hendrik J. W. Woorts
Johanni 2026
(C) Hendrik J. W. Woorts
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